Bleiben Sie selbstbestimmt:

Unsere Experten begleiten Sie bei der Sanierung im Eigenverwaltungs- und Schutzschirmverfahren.

Jetzt beraten lassen

Eigenverwaltung

Sanierung in Ihrem Sinne

Die Sanierung in Eigenverwaltung ermöglicht Ihnen vor allem eins: Sie können weitestgehend selbst bestimmen, wie es mit Ihrem Unternehmen weitergeht. Dabei ist das Eigenverwaltungsverfahren ein „normales“ Insolvenzverfahren, das um den Antrag auf Eigenverwaltung ergänzt wird. Wird diese vom Insolvenzgericht gestattet, verfügen Sie weiterhin eigenständig über Ihr Unternehmen und sein Vermögen. Es wird Ihnen lediglich ein (vorläufiger) Sachverwalter zur Seite gestellt, der Ihr Handeln im Sinne der Gläubiger überwacht.

Die Voraussetzungen für die Eigenverwaltung (§§ 270, 270 a InsO) sind, dass 

  • – der Schuldner sie beantragt hat
  • – nicht zu erwarten ist, dass sie für die Gläubiger zu Nachteilen führt.

 

Wir beraten Sie gern dazu, ob eine Sanierung in Eigenverwaltung für Sie in Frage kommt. Als Team von Spezialisten haben wir bereits zahlreiche Eigenverwaltungsverfahren in allen Größenordnungen erfolgreich abgeschlossen.

Nächste Schritte

Nehmen Sie Kontakt auf: Wir stellen Ihren Insolvenzantrag und beantragen die Eigenverwaltung und das Schutzschirmverfahren.

Schutzschirmverfahren

Sanierung nach Plan

Zusätzlich zum Eigenverwaltungsverfahren kann ein sogenannter Schutzschirm (§ 270 b InsO) beantragt werden. In diesem Sanierungsverfahren erhält der Schuldner (in der Regel) drei Monate Zeit, um einen Insolvenzplan zu erstellen.

Die Voraussetzungen für ein Schutzschirmverfahren sind

  • – ein „normaler“ Insolvenzantrag (vor eingetretener Zahlungsunfähigkeit!)
  • – ein Antrag auf Eigenverwaltung
  • – eine Bescheinigung gemäß § 270 b InsO eines Insolvenzexperten, der das Vorliegen einer „nur“ drohenden Zahlungsunfähigkeit und/oder Überschuldung sowie eine grundsätzliche Sanierungsfähigkeit bestätigt.

Zudem muss binnen einer drei monatigen Frist ein Insolvenzplan vorgelegt werden. 

Für die Dauer des Schutzschirms wird der Schuldner durch einen (vorläufigen) Sachwalter beaufsichtigt und ist vor einer Zwangsvollstreckung geschützt. Tritt während des Schutzschirmverfahrens eine Zahlungsunfähigkeit ein, wird es aufgehoben. Ist die Frist von maximal drei Monaten abgelaufen, wird über eine Insolvenzeröffnung oder Eigenverwaltung entschieden. Einigt sich der Schuldner vor Ablauf der Frist mit seinen Gläubigern, kann der Insolvenzantrag auch zurückgenommen werden.