Sichern Sie sich umfassend ab:

Wir prüfen die rechtlichen Voraussetzungen für einen Insolvenzantrag und begleiten Sie bei der Insolvenzantragstellung sowie während des Insolvenzverfahrens.

Insolvenzantrag

Hier gilt: Rechtzeitig sein!

Ein Insolvenzantrag muss nicht immer das Ende eines Unternehmens bedeuten. Er kann auch eine Chance sein, das Unternehmen weiterzuführen und grundlegend zu sanieren. Wichtig ist jedoch, dass der Insolvenzantrag rechtzeitig gestellt wird und alle rechtlichen Voraussetzungen erfüllt werden.

Wir prüfen für Sie, ob diese Voraussetzungen vorliegen. Bei einer juristischen Person und Personengesellschaften, bei denen keine natürliche Person haftet, gelten als Insolvenzgründe:

  • – die Zahlungsunfähigkeit (§ 17 Abs. 2 S. 1 InsO)
  • – die Überschuldung (§ 19 Abs. 2 S. 1 InsO)
  • – die drohende Zahlungsunfähigkeit (§ 18 Abs. 2 InsO)

 

Bei Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung muss der Insolvenzantrag unverzüglich, spätestens innerhalb von drei Wochen, nachdem dieser Grund eingetreten ist, gestellt werden – anderenfalls macht sich die Geschäftsleitung wegen Insolvenzverschleppung strafbar und haftet zivilrechtlich auf Schadensersatz sowie für Zahlungen nach Eintritt der Insolvenzreife.

Nächste Schritte

Nehmen Sie Kontakt auf: Wir prüfen die Insolvenzgründe, stellen den Insolvenzantrag und vermeiden Haftungsansprüche umfassend.

Wir begleiten Sie ins Verfahren

Ein Insolvenzantrag bringt einige Herausforderungen mit sich. Schon die Frage nach der Wahl des richtigen Verfahrens (Verbraucherinsolvenz, Regelinsolvenz, Eigenverwaltung, Schutzschirmverfahren, jeweils in Kombination mit einem Insolvenzplanverfahren?) erfordert vertieftes juristisches Know-how. Ist Ihr Antrag fehlerhaft oder kommt Ihnen ein Gläubiger mit der Insolvenzantragstellung zuvor, entfällt die persönliche Haftung nicht oder Ihre Restschuldbefreiung gerät in Gefahr (§ 290 Abs. 1 Nr. 6 InsO).

Wir begleiten Sie bei Ihrem fehlerfreien Insolvenzantrag vor dem zuständigen Gericht. Denn nur wenn Sie einen zulässigen Eigenantrag stellen, entfällt die persönliche Haftung.

Der Insolvenzantrag leitet ein Insolvenzverfahren ein, das die am Unternehmen Beteiligten und Gläubiger schützen soll. In der Eigenverwaltung bleiben Sie verfügungsbefugt. Die Gerichte verlangen in der Regel, dass Sie hierbei von einem Insolvenzexperten begleitet werden. Diese Aufgabe übernehmen wir für Sie! Zudem wird ein Sachwalter vom Gericht bestellt, der die Einhaltung insolvenzrechtlicher Regeln überwacht.

Bei einem Regelinsolvenzverfahren übernimmt ein Insolvenzverwalter die weiteren Schritte. Hier helfen und begleiten wir Sie ebenfalls umfassend.